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Nationaler WandertagDie «Schweizer Familie» lud zum ersten Nationalen Wandertag ein. Sie wanderten auf drei Routen zur Aelggialp, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz.Route 1: Giswil - Aelggi (via Stollen)
Giswil – Aelggi (via Stollen) Wanderzeit: 4 Std. 30 Min. Höhendifferenz: 1'180 m Aufstieg Länge: 11.0 km Der Start der Wandertour ist beim Bahnhof Giswil. Kurz nachdem Sie das Dorf Giswil verlassen haben, folgen Sie der Wandertafel Richtung kl. Melchtal / Aelggi. Am Fusse des Melchaadossen steigt der Weg ziemlich massiv aufwärts durch den Wald bis zum Tobelsträsschen. Durch den Wald verläuft der Wanderweg leicht aufwärts in die kleine Melchaaschlucht zur Gämsläcki, vorbei an der Kraftwerkanlage des Elektrizitätswerkes Obwalden. Hier vereinigen sich die beiden Stollen, welche dann das Wasser vom grossen und kleinen Melchtal weiter in den Lungernsee führen. Von der Gämsläcki steigt es wieder massiv nach Wägiswald und Stollen zur Aelggialp. Beim „Heidenbrunnen“, kurz vor dem Mittelpunkt der Schweiz, kühlen Sie sich im sehr kalten „Wellness-Trog“. Eine anspruchsvolle aber erlebnisreiche Wanderung für Ausdauernde. Route 2: Melchsee Frutt - Aelggi Wanderzeit: 3 Std. Höhendifferenz: 370 m Aufstieg / 610 m Abstieg Länge: 8.5 km Von der Bergstation der Luftseilbahn auf Melchsee-Frutt steigen Sie zum Melchseedamm hinab und wandern über die Alpweiden zum Blauseeli. Links erhebt sich die dunkle Fluh des Fulenbergs. Inmitten mächtiger Felsblöcke liegt das Blauseeli still verträumt. Sie gehen rechts am Seelein vorbei, und bald beginnt der Weg langsam zu steigen. Beim Spätbüel sehen Sie links ein grosses Couloir, das Witries. Wir halten Richtung Tschugglen und steigen hinauf zum Abgschütz, einem Punkt, der Ihnen eine Aussicht bietet, die Sie sonst nirgends in dieser Art antreffen. Nördlich zu Ihren Füssen liegt der Seefeldsee, im Osten und Süden erblicken wir die Massive des Huetstocks und Graustocks bis zum Titlis, und wie saphirblaue Augen leuchten Tannensee, Melchsee und Blauseeli. Nun steigen Sie teilweise steil ab über das Sachsler Seefeld zur Alp Aelggi. Route 3: Käserstatt - Aelggi Wanderzeit: 3 Std. Höhendifferenz: 410 m Aufstieg / 590 m Abstieg Länge: 8.5 km Der Start der Wandertour ist die Bergstation der Gondelbahn Hasliberg-Käserstatt. Von der Station Käserstatt steigt es ca. 1 km zum höchsten Punkt der Wanderung dem Fruttli. Die herrliche Rundsicht zeigt Ihnen die Bergwelt in voller Pracht. Auch das Ziel Aelggialp können Sie bereits sehen. Beim Fruttli beginnt der Abstieg durch das kleine Melchtal bis zur Rainhütte. Dort steigen Sie kurz steil, dann leicht aufwärts zur Alp Vorder-Seefeld und auf gleicher Höhe zum Seefeldsee. Die herrliche Hochalp mit dem kleinen Bergsee bietet vielen Fischern und Naturfreunden Erholung. Dort beginnt der Abstieg auf der Alpstrasse zur Alp Aelggi. Rückwanderung: Aelggi – Schwand - Giswil Wanderzeit: 3 Std. Höhendifferenz: 1'180 m Abstieg Länge: 10 km Vom Restaurant Aelggi geht es ca. 1 km der Bergstrasse entlang bis zum Schwand Spycher, vorbei am Tränenbänkli und dem Wasserfall des Aelggibaches. Von dort geht es über die Alpweiden Schwand und Vorder Rufi zur Talstrasse. Dort geniessen Sie nochmals den Ausblick Richtung Glaubenberg und Pilatus. Durch den Wald steigen Sie steil Richtung Melchaatobel ab. Beim Rindenhüttli erreichen Sie das Tobelsträsschen der romantischen Melchaaschlucht. Auf der Naturstrasse geht es leicht abwärts, vorbei an der Kraftwerkanlage des Elektrizitätswerkes Obwalden. Beim Melchaaboden nehmen Sie ein kurzes Stück den steilen Bergweg Richtung Giswil. Rückwanderung: Aelggi – Stöckalp Wanderzeit: 3 Std. Höhendifferenz: 245 m Aufstieg / 810 m Abstieg Länge: 7 km Vom Restaurant Aelggi steigt es der Strasse entlang zur Alp Matt und von da zum höchsten Punkt Bachegg 1'866 m ü.M. Die herrliche Sicht auf die Berner-, Luzerner-, Nidwaldner- und Obwaldnerberge ist überwältigend. Da beginnt der allmähliche Abstieg Richtung Innenbach und Chlisterli. Im Chlisterli steht eine kleine Bruder-Klausen-Kapelle, eine Alphütte und ein Alphäuschen. So still dieser wundersame Ort auch ist - er wird immer wieder von unzähligen Pilgern und Wanderer aufgesucht. Infobox
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