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Schang Hutter und Lisa Hutter Schwahn

20
Jan. 2019
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Schang Hutter und Lisa Hutter Schwahn zeigen ihre Werke auf dem Landenberg. Eine gemeinsame Ausstellung von Vater und Tochter ist eine absolute Premiere in der Biografie der beiden renommierten Kunstschaffenden.
Der Verein «Kunst auf dem Landenberg» präsentiert an der gleichnamigen historischen Stätte oberhalb des Dorfes Sarnen zeitgenössische Werke von Schang Hutter und Lisa Hutter Schwahn. Eine gemeinsame Ausstellung von Vater und Tochter ist eine absolute Premiere in der Biografie der beiden renommierten Kunstschaffenden.

Nach den erfolgreichen Ausstellungsprojekten Familie Luginbühl (2008/09) und H. R. Giger (2010/11) auf dem Landenberg Sarnen haben die Verantwortlichen sich entschieden, diesen Ausstellungszyklus unter organisatorischer Federführung des neu gegründeten Vereins «Kunst auf dem Landenberg» weiterzuführen. Mit dem Ziel, der Bevölkerung – insbesondere auch Schulklassen – kostenlos Zugang zu zeitgenössischer Kunst zu ermöglichen und darüber hinaus, ein Publikum aus der ganzen Deutschschweiz anzusprechen. Für die Ausstellung 2018/2019 ist es dem Verein gelungen, die beiden Kunstschaffenden Schang Hutter und Lisa Hutter Schwahn zu gewinnen. «Es ist für uns eine ausserordentliche Freude und ein ebenso grosses Privileg, dass Vater und Tochter erstmals in ihrem langjährigen Schaffen gemeinsam eine Ausstellung konzipieren und ihre Werke an einem Ort zeigen», so Edith Zurgilgen, Präsidentin des Vereins «Kunst auf dem Landenberg».

Schang Hutter: «Der Verletzlichkeit Raum geben»
Der Solothurner Schang Hutter gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern der Schweiz. «Der Verletzlichkeit Raum geben» prägt sein Werk – ein hoch aktuelles Thema. Schang Hutter hat seinen grossen, im Aussenbereich des Landenberg zu sehenden Eisenplastiken – seinen Menschenzeichen, seinen Figurenzeichen – lange, dünne Arme gegeben, die wie Fühler den offenen Raum ertasten. Mit seinen Figurenzeichen in Gruppen zueinander dargestellt, bewegen sich diese Fühlarme jeweils durch die Aura des andern Menschen, des andern Figurenzeichen, ohne zu verletzen, ohne zu beeinträchtigen. «Dieses vorsichtige Ineinanderfühlen sollte nach meiner Überzeugung dazu beitragen Gemeinsamkeiten zu erkennen, sich schützend und stützend miteinander weiter zu bewegen», so Schang Hutter über seine Werke. In den vergangenen Wochen sind bereits die ersten Grossplastiken von Schang Hutter auf der altehrwürdigen Landenberg-Wiese aufgebaut worden. Und es ist beeindruckend, wie gut die monumentalen Werke an diesem geschichtsträchtigen Ort wirken. In den kommenden Tagen gestalten Schang Hutter und Lisa Hutter Schwahn den Innenraum des Alten Zeughauses zu ihrem Ausstellungsraum um.

Lisa Hutter Schwahn: «Woher kommt die Kraft?»
In Bildern und Installationen verknüpft Lisa Hutter Schwahn aktuelle Lebensfragen mit der Symbolwelt prähistorischer, vorpatriarchaler Kulturen. Sie vernäht Papier, kombiniert Stickerei mit Malerei und baut Figuren und Installationen aus Leinwand, Papier und Holz. Lisa Hutter Schwahn wurde in Solothurn geboren. Sie absolvierte die Ausbildung zur Damenschneiderin. Seit Jahrzehnten ist sie in Kostümproduktionen für Theater, Oper und Musicals international tätig. Di...

Gut zu wissen

Datum
Samstag, 20. Oktober 2018 14:00 - Sonntag, 20. Januar 2019 17:00
Ergänzende Zeitangaben
Die Künstlerin und der Künstler sind an folgenden Tagen anwesend:
• 20. Oktober 2018
• 24. November 2018
• 19. Januar 2019
Lokalität
Landenberg Sarnen
Landenbergstrasse 10
6060 Sarnen
Preis
Eintritt frei
Kontakt
Verein "Kunst auf dem Landenberg"
6060 Sarnen
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Landenbergstrasse 10
6060 Sarnen