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Mehrtageswanderung von Pilatus Kulm über das Mittagsgüpfi nach Sörenberg

Route
Bergwanderung
Länge
43.1 km
Dauer
19 h
Aussicht vom Pilatus Richtung Vierwaldstättersee
Foto: Beat Brechbühl / Luzern Tourismus, Region Luzern-Vierwaldstättersee
Steilste Zahnradbahn der Welt von Alpnachstad nach Pilatus Kulm
Foto: Beat Brechbühl / Luzern Tourismus, Region Luzern-Vierwaldstättersee
Mit dem Schiff von der Stadt Luzern nach Alpnachstad
Foto: Ivo Scholz / Schweiz Tourismus, Region Luzern-Vierwaldstättersee
Herbstliche Stimmung im Napfgebiet
Foto: Jan Geerk / Schweiz Tourismus, Region Luzern-Vierwaldstättersee
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Sie beginnen die Mehrtageswanderung mit der spektakulären Rundsicht über den Vierwaldstättersee und das Luzerner Mittelland. Dann wandern Sie Richtung Zentralschweizer Berge und Berner Alpen.

Bereits die Anreise auf den Pilatus ist spektakulär. Mit dem Schiff ab Luzern nach Alpnachstad, dann mit der steilsten Zahnradbahn der Welt nach Pilatus Kulm. Die Wanderschuhe geschnürt geht es auf der dreitages-Wanderung erstmal Richtung Mittagsgüpfi. Ein grosser Teil der weiss-rot markierten Wanderung sind Gratwanderungen wo der Ausblick vom Mittelland über den Jura bis zu den Berner Alpen reicht. Die abwechslungsreiche Wanderung führt auch an schroffen Felsen, sumpfige Hochebenen und immergrünen Täler vorbei. Beobachten Sie zwischen dem Tomlishorn und Widderfeld sowie bei der Stäfeliflue Steinbock Kolonien und geniessen Sie die erfrischenden Momente bei der Flusswanderung im Schlierental. Schwierige Stellen sind jeweils mit Ketten gesichert.

Technische Details

Art der Tour
Bergwanderung
Start der Tour
Pilatus Kulm
Ende der Tour
Sörenberg
Schwierigkeit
Schwer
Kondition
5 / 6
Aufstieg
2384 m
Abstieg
3296 m
Beste Jahreszeit
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Wegbeschreibung

Von Pilatus Kulm wandern Sie zum Tomlishorn, dem höchsten Punkt der Mehrtageswanderung mit 2128 Meter über Meer. Der nächste Abschnitt zum Widderfeld ist steil und teils mit Ketten gesichert. Halten Sie zwischendruch Inne und schauen Sie nach den Steinbock-Kolonien die oft in diesem Gebiet unterwegs sind. Anschliessend wechseln sich Auf- und Abstiege sowie Gratwanderungen durch eine sumpfige Hochebene zum Mittaggüpfi auf 1916 Meter über Meer ab. Von dort geniessen Sie die 360-grad Weitsicht die vom Mittelland bis zum Jura reicht. In südwestlicher Richtung sehen Sie bis zum Schreckhorn und Mönch der Berner Alpen. Es folgt ein gesicherter Abstieg mit Ketten und Holzleitern zur Tripolihütte. Die Schutzhütte ist das ganze Jahr offen, ab Mitte Mai bis Ende Oktober an schönen Sonntagen treffen Sie auf die Hüttenwarte. Stärken Sie sich mit einer Suppe oder einem gemütlichen Kaffee. Abwechslungsreich geht es weiter zur Stäfeliflue, ein weiterer Hotspot für Steinböcke. Der letzte Teil der ersten Etappe ist immerzu abwärts bis Gfellen wo sich eine Übernachtung empfiehlt. 

Am nächsten Tag wandern Sie via Oberbrüederemättli zum Lauenberg. Der Wanderweg führt dann hinunter ins Schlierental. Der Abschnitt zwischen Oberschlierental und Schwendi Kaltbad führt dem Fluss entlang. Dies ist eine willkommene Abwechslung zu den vielen Gratwanderungen. Übernachten können Sie dann bereits im Bergrestaurant Schwendi Kaltbad oder wandern noch ein kleines Stück bis zum Berghotel Langis.

Nachdem Sie am nächsten Tag über den Glaubenbergpass gewandert sind, steht die Gratwanderung zwischen Sewenegg und Nünalpstock an. Anschliessend ist der letzte Teil der mehrtägigen Tour ein langer Abstieg von 1900 auf knapp 1200 Meter über Meer der zum Ziel in Sörenberg führt. Gönnen Sie sich in Sörenberg noch ein paar ruhige Stunden und übernachten Sie in einer für Sie passenden Unterkunft, ehe es mit dem öffentlichen Verkehr wieder zurück nach Luzern, Kriens oder Alpnachstad geht. 

Sicherheitshinweise
  • Nur für geübte Wanderer mit guter Kondition und Trittsicherheit
  • Viele lange und ausgesetze Höhenwege
  • Schwierige Passagen sind mit Ketten gesichert 
Ausrüstung
  • Festes Schuhwerk empfohlen
  • Genügend Wasser und Zwischenverpflegung mitnehmen
Tipp des Autors
  • Übernachten Sie auf Pilatus Kulm.
  • Beginnen Sie die Wanderung früh morgens und halten Sie Ausschnau nach den Steinböcken die am Pilatus wohnen. 
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Gut zu wissen

Parken

Es gibt bei beiden Talstationen kostenpflichtige Parkplätze.

Anreise / Rückreise

Mit dem Auto können Sie bis zu den Talstationen der Pilatus Bahnen fahren - entweder nach Kriens oder nach Alpnachstad. 

Erreichbar mit Bus und Bahn
Ja
Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit den Pilatusbahnen nach Pilatus Kulm.

Rückreise ab Sörenberg mit dem öffentlichen Verkehr.

Weitere Informationen und Links

Zwischen Mittagsgüpfi und Gfellen gibt es die Schutzhütte Tripolihütte

 

Eine Reservation für Übernachtungen wird empfohlen:

Pilatus Kulm: 

Hotel Pilatus-Kulm****Superior 

Hotel Bellevue

Gfellen:

Bergrestaurant Gfellen 

Schwendi Kaltbad:

Bergrestaurant Schwendi Kaltbad

Langis:

Berghotel Alpstadl

Sörenberg:

Unterkünfte