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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Bergbahnen Beckenried-Emmetten (BBE AG)

1) Allgemein

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Dienstleistungen und Produkte der Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG (BBE AG). Bei Benutzung bestimmter Dienstleistungen können zusätzlich besondere Bestimmungen zur Anwendung kommen.

2.1) Gültigkeit

Billette und Abonnemente sind persönlich und nicht übertragbar. Sie sind nur während den publizierten Saison- und Betriebszeiten gültig.

2.2) Rabattierte Fahrkarten / Einheimisch-Tarife / Familienrabatte / IV

Für den Erwerb von rabattierten Billetten (Kleinkind, Kind, Jugendliche, etc.) sind amtliche Ausweise mit Angabe des Geburtsdatums erforderlich und unaufgefordert vorzuweisen. Ohne Vorlage der diesbezüglichen Ausweise, werden keine vom Normaltarif abweichenden Tarife gewährt. Massgebend ist dabei das Geburtsdatum zum Zeitpunkt des Kaufs. 

Die Einheimisch-Tarife gelten nur bei Bezug von Saisonkarten und Jahreskarten der BBE AG. Bei Tageskarten kommen keine Einheimisch-Tarife zur Anwendung. Ein Familienrabatt wird bei Saison- und Jahreskarten gewährt. Ebenso gibt es Familien-Tageskarten. Als Familien gelten ein oder beide Elternteile zusammen mit den eigenen Kindern bis zum 16. Lebensjahr. 

Personen mit der offiziellen Ausweiskarte für Reisende mit einer Behinderung reisen gratis. Wird eine Person mit dieser Karte von einer weiteren Person begleitet, so reist 1 Person gratis und bei der 2. Person wird der günstigere Tarif angewandt.

2.3) Online Ticket Shop

Die auf der Website www.klewenalp.ch angebotenen Online Tickets stellen ein unverbindliches und freibleibendes Kaufangebot dar. Die angegebenen Preise verstehen sich in Schweizer Franken inklusive 7.7% Mehrwertsteuer. Durch die Online Bestellung eines Tickets kommt ein verbindlicher Kaufvertrag zustande. Nach der Zahlung per Kreditkarte werden die Tickets als Voucher per Email versendet. Die Voucher können an den Verkaufsstellen der BBE AG in das entsprechende Ticket umgetauscht werden. Ist kein Datenträger zum Aufladen vorhanden, fallen Depotgebühren für die Keycard an (siehe Punkt 2.4). 

Bei den Vouchern ist zu beachten, dass diese von der BBE AG mit einem fälschungssicheren Code übermittelt werden. Da der Voucher selbst ausgedruckt werden kann, sind mehrere Prints zwar möglich, aber nur ein Print ist wertrelevant und einlösbar. Der erste eingelöste Voucher wird als das Original angesehen und wird sofort nach dem Einlösen von der BBE AG abgebucht. Sollten weitere Exemplare mit dem gleichen Code auftauchen, handelt es sich um einen Missbrauch, welcher strafrechtliche Konsequenzen zur Folge hat (siehe Punkt 2.6). 

Verlorene Voucher werden nicht ersetzt. Auch können Voucher nicht gegen Barauszahlung zurückgegeben werden.

2.4) Datenträger

Werden Tickets als Keycard ausgestellt, fällt eine Depotgebühr von CHF 5.00 an. Das Depot wird bei Rückgabe der Keycard zurückerstattet. Im Falle einer beschädigten Keycard wird kein Depot vergütet. Die Keycard kann wiederholt an der Verkaufsstelle der BBE AG aufgeladen werden.

2.5) Verlust oder Diebstahl

Halbtages-, Tages- und Mehrtageskarten werden bei Verlust oder Diebstahl nicht ersetzt. Beim Kauf eines Jahres-/Saisonabonnements erhält der Käufer einen Sperrnummernbeleg. Bei Verlust oder Diebstahl des Abos wird gegen Vorweisen des Sperrbelegs Ersatz geleistet. Für die Ausstellung der Ersatzkarte wird keine Bearbeitungsgebühr erhoben. Die Depotgebühr von CHF 5.00 wird erhoben.

2.6) Kontrolle / Missbrauch / Fälschung

Im Gebiet können jederzeit Kontrollen von Skipässen oder Fahrkarten durch die Mitarbeitenden der BBE AG durchgeführt werden. Missbräuchlich verwendete oder gefälschte Billette und Abonnemente werden eingezogen. Es ist eine Busse von CHF 200.00 zu bezahlen. Zivil- oder strafrechtliche Massnahmen bleiben vorbehalten.

2.7) Umtausch / Rückerstattung

Gekaufte Billette und Abonnemente werden nicht umgetauscht, geändert oder zurückgenommen. 

Die Geldrückgabe muss unmittelbar nach Ausgabe des Tickets kontrolliert werden. Spätere Reklamationen können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Bei Krankheit oder Unfall kann eine Rückerstattung des Abonnements nur gegen Vorweisen eines ärztlichen Zeugnisses eines Arztes aus der Region oder der Spitalbericht aus einem Spitalzentrum (oder Zielspital der Rettungsorganisation) vorgenommen werden. Für die Berechnung des Rückerstattungsbetrages ist das ärztliche Zeugnis massgebend. Aus dem Arztzeugnis muss hervorgehen, während welcher Zeit die verletzte oder erkrankte Person keinen Wintersport betreiben kann oder gesundheitlich nicht ins Berggebiet reisen kann. Entsprechend wird der Abonnementpreis ab dem Folgetag der letzten Benutzung anteilsmässig zurückerstattet. Das Abonnement muss unverzüglich bei einer Verkaufsstelle hinterlegt oder per Post zugestellt werden. Andere persönliche Gründe bieten keine Grundlage für eine Rückerstattung.

Massgeblich für die Rückerstattung ist der Verkaufspreis, der Verkaufsbeleg muss vorgewiesen werden. Pro Rückerstattung wird eine Gebühr in Höhe von CHF 20.00 erhoben. Die Rückerstattung erfolgt durch einen Wertgutschein. Kann die BBE AG ihre Pflichten aus dem Transportvertrag in Folge Umständen, welche sie nicht abzuwenden vermag, nur teilweise oder gar nicht erbringen, entstehen dem Käufer eines Billetts daraus keinerlei Ansprüche auf Reduktion oder Rückerstattung der Fahrkosten.

Dies gilt insbesondere in folgenden Fällen:

  • Betriebseinstellungen und Pistensperrungen aus Sicherheitsgründen und infolge höherer Gewalt wie schlechten Schnee- und Witterungsverhältnissen, Lawinengefahr oder behördlicher Anordnungen;
  • Betriebseinschränkungen und teilweise Einstellung von Transportanlagen aufgrund saisonbedingtem, reduziertem Bahnbetrieb;
  • Überlastung der Transportanlagen;
  • Betriebsstörungen, z.B. infolge technischer Defekte oder Stromunterbrüchen.

2.8) Fahrausweiskontrolle

Es besteht ein elektronisches Ausgabe- und Kontrollsystem für Fahrausweise. Die Leser sind ordnungsgemäss zu benutzen und der Besucher hat den Weisungen des Personals Folge zu leisten. Die Abonnemente und Billette sind auf Verlangen vorzuweisen.

2.9) Eurokurs

Bei Bezahlung in EURO gilt der aktuell gültige Wechselkurs.

3.1) Allgemein

Personen können vom Transport ausgeschlossen werden, wenn sie:

  • betrunken sind oder unter Einfluss von Betäubungsmitteln stehen;
  • sich ungebührlich benehmen;
  • die Benützungs- und Verhaltensvorschriften oder die darauf gestützten Anordnungen des Personals nicht befolgen

3.2) Transporte zur Ausübung eines Sportes

Sind die Witterungsbedingungen zur Ausübung des Sports ungeeignet, insbesondere bei Lawinengefahr, können Personen vom Transport zur Ausübung des Sports ausgeschlossen werden.

Weiter können Personen vom Transport zur Ausübung eines Sports ausgeschlossen werden, wenn sie unmittelbar vor dem beabsichtigten Transport Dritte gefährden und Grund zur Annahme besteht, dass sie weiterhin Dritte gefährden werden. Im Wiederholungsfall oder in schwerwiegenden Fällen kann das Billett oder Abonnement entzogen werden.

Eine Gefährdung Dritter liegt namentlich vor, wenn die betreffende Person:

  • sich rücksichtslos verhalten hat;
  • einen lawinengefährdeten Hang befahren hat;
  • Weisungs- und Verbotstafeln, die der Sicherheit dienen, missachtet hat;
  • sich den Sicherheitsanordnungen des Aufsichts- und des Rettungsdienstes widersetzt hat.

Soweit zulässig wird die Haftung der Seilbahnunternehmung auf grobfahrlässiges und vorsätzliches Verhalten beschränkt.

5.1) Allgemein

Die FIS-Verhaltensregeln und SKUS-Richtlinien sind zu beachten. Jeder Skifahrer fährt auf eigene Verantwortung. Markierte und abgesperrte Pisten sind auf keinen Fall zu verlassen. Wald- und Wildschutzzonen sind zu meiden. Halten Sie sich an die allgemeinen gültigen Vorschriften. Ausserhalb der Bahnbetriebszeiten sowie nach erfolgter Schlusskontrolle sind Pisten und Abfahrten geschlossen und vor keinen Gefahren wie Lawinensprengungen oder Pistenmaschinen (mit Seilwinden) gesichert.

Das Befahren oder Begehen der Pisten nach Pistenschluss ist aus Sicherheitsgründen verboten.

5.2) Rettungsdienst

Verunfallt der Kunde auf dem Gebiet der BBE AG und muss deshalb der Rettungsdienst aufgeboten werden, wird dem Kunden ein Betrag von CHF 200.00 in Rechnung gestellt. Kosten Dritter (z.B. REGA, Arzt) werden direkt durch den Kunden bezahlt. Allfällige Rückerstattungsansprüche muss der Kunde gegenüber seiner Versicherung geltend machen.
 

6) Anwendbares Recht / Gerichtsstand

Der Vertrag zwischen Kunde und der BBE AG untersteht dem schweizerischen Recht. 

Gerichtsstand ist Beckenried, soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen einen anderen Gerichtsstand vorschreiben.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (PDF Download):

  • Allgemeine Geschäftsbedingungen BBE AG (2 MB)