Wenn der Schnee fehlt, fehlt der Umsatz

Technische Beschneiung - das Herzstück der Investitionen

Diese Investition wirkt unmittelbar risikomindernd und stabilisierend auf die Ertragsbasis. Die technische Beschneiung ist das zentrale Fundament für die zukünftige wirtschaftliche Stabilität der Destination. Der Winter ist und bleibt das finanzielle Rückgrat der Unternehmung.

Der Wintertourismus bringt rund 65 Prozent unseres Geschäfts. Somit ist er das Fundament der BBE AG – und damit auch ein zentraler Pfeiler für Hotels, Restaurants, Skischulen und das Gewerbe in Beckenried, Emmetten und der Region. Genau dieser Pfeiler gerät durch den Klimawandel zunehmend ins Wanken. Für eine langfristige und nachhaltige Existenzsicherung der BBE AG, sind 100 Tage Skibetrieb nötig. 

Risiko „Winter“ reduzieren
Die Technische Beschneiung sichert die wirtschaftliche Zukunft der Bergbahn. Sie reduziert nicht nur das finanzielle Klumpenrisiko «Winter», sondern auch die Abhängigkeit von natürlichen Schneefällen. Die meteorologischen Voraussetzungen (Kälte) für eine 3-tägige Einschneiung des vorgesehenen Gebietes auf der Klewenalp, waren in den letzten 20 Jahren immer problemlos gegeben.     

Planungssicherheit schaffen
Eine technische Beschneiung ist kein Luxus, sondern eine Versicherung gegen das Wetter. Sie sorgt dafür, dass der Skibetrieb pünktlich startet und auch in milderen Phasen offen bleibt. Das schafft Planungssicherheit – für die Gäste und für alle Betriebe, die auf verlässliche Saisons angewiesen sind.

Nur 3 Tage für die Einschneiung
Wichtig zu wissen: Es geht nicht darum, den ganzen Winter durchgehend Schnee zu produzieren. Ziel ist eine solide Schneegrundlage zu Saisonbeginn – die sogenannte Einschneiung. Drei Tage mit den richtigen Temperaturen reichen für die geplanten 200'000 Quadratmeter. Moderne Anlagen produzieren bereits ab minus zwei Grad Celsius, und die meteorologischen Daten der letzten 20 Jahre zeigen klar: Solche Bedingungen treten auf der Klewenalp (1600 bis 2000 m ü. M.) regelmässig und verlässlich auf. Technischer Schnee ist zudem dichter und robuster als Naturschnee – er hält länger, auch bei wärmeren Phasen.

Die Beschneiung „verbraucht“ das Wasser nicht 
Beschneit werden die Hauptpisten Klewenboden, Ergglen, Junior und Klewenstock samt neuer Trainingspiste sowie der Verbindungsweg ins Ängi-Tal. Das Wasser stammt aus dem Ausgleichsbecken «Napf», das vom Lielibach, Mühlebach und Ischenstollen gespeist wird. Das System verbraucht das Wasser nicht – im Frühling fliesst der Schnee als Schmelzwasser in den natürlichen Kreislauf zurück.

Zeitplan / Meilensteine

  • Baugesuch an Gemeinde Beckenried einreichen: Q2 2026
  • Finanzierung sicherstellen: Q4 2026
  • Bewilligung (Prognose): Q4 2026
  • Geplanter Baubeginn: Q2 2027
  • Inbetriebnahme Teilbereich: Q4 2027 

Investitionen

  • CHF 13.3 Mio. - Technische Beschneiung (Klewenalp)
  • CHF 1.8 Mio. - Erweiterung Fahrzeug- u. Infrastrukturhalle (Klewenalp) 

Kritische Fragen - klare Antworten

Die beiden Verwaltungsratsmitglieder Walti Odermatt (Bauingenieur und Projektleiter Technische Beschneiung) und Alfred Bossard (Finanzspezialist) beantworten kritische Fragen verständlich: